Schreckgespenster des Populismus

Ein häufiges Motiv und Schreckgespenst im Populismus ist die sogenannte „linke Identitätspolitik“…, also die Vorstellung, daß den Rechten von Minderheiten grössere Bedeutung zugemessen wird, als dem Wohlergehen einer imaginären Mehrheitsgesellschaft („Volk“), aber wird da der Einfluss von Identitätspolitik nicht überschätzt und gleichzeitig eine Konkurrenzsituation an die Wand gemalt, die so gar nicht existiert? Und wie können wir den spätestens seit Trump noch vielgestaltiger erscheinenden Populismus und sein Verhältnis zum Neoliberalismus begreifen? Diese Schreckgespenster zu entzaubern, habe ich mich mit Prof. Dr. Silke van Dyk von der Uni Jena unterhalten…

Wir hören ein Gespräch mit Michael vom Blog EcoleUsti, der an den rassistischen Brandanschlag in Vitkov in Tschechien am 18.4.2009 erinnert und auf die Kontinuitäten und Voraussetzungen rassistischer Gewalt in der tschechischen Republik und darüberhinaus verweist.

Näheres zu dem Brandanschlag vor zehn Jahren findet sich auch in einem Text von Markus Pape auf dem Blog EcoleUsti…

Damals hatten vier Neonazis einen Brandanschlag verübt auf ein Wohnhaus in Vitkov im Osten der tschechischen Republik. Dabei wurden zwei Erwachsene und die erst zweijährige Tochter lebensgefährlich verletzt. Der Fall sorgte für viel Aufsehen in Tschechien, da gewaltsame rassistische Vorfälle bereits am Image Tschechiens nagten und die tschechische Neonaziszene auch gut mit der ja ebenfalls sehr aktiven deutschen rechtsextremen Szene vernetzt war. Die Polizei und Behörden gingen also damals recht konsequent gegen den Brandanschlag vor.

Das ändert natürlich nur wenig am Einfluss von rechtspopulistischen Vorstellungen auf die tschechische Politik, die ähnlich wie in Deutschland bestimmten Konjunkturen unterworfen ist. Nach 2011 ist eine geringfügige Verlagerung auf antiislamischen Populismus feststellbar, was aber an der beständigen Präsenz von Antiromaismus und rassistischen Übergriffen in der tschechischen und auch in den anderen europäischen Gesellschaften nicht grundlegend etwas ändert. Eine Verschiebung hin zu einem Wirtschaftspatriotismus, der sich immer neue sozial schwache Opfer und Schuldige sucht findet in einer strukturellen Krise der Chancengleichheit in Europa nicht zuletzt unter Geflüchteten und Roma und Romnja immer Menschen, die man verdächtigen kann, die Wirtschaftsleistung zu schwächen.

allmähliche zerkrümelung #0419

dies ist allmähliche zerkrümelung…ursprünglich als reine kassettensendung gedacht..zu hören nun ganz verschiedene proberaumaufnahmen auf kassette, die sich in meiner unermesslichen kassettensammlung angesammelt hatten…leider weiss ich zum teil selbst nicht mehr, was das genau war und ob die musik da drauf einen namen hatte….ich hab mich desweitern mit dem filmemacher ted fendt unterhalten, das hören wir dann zu anfang, ein gespräch über seinen film classical period…dann noch erwähnt sei eine lesung mit ann cotten, die ihren neuen erzählungsband lyophilia, oder teile davon vorstellt…der wird hier auch kurz angerissen.

Experimentell flatterige Haltungen – die Goldenen Zitronen

Wer hüllte sie in dieses unansehnliche schwarzrotgold? Zitronen in der Spex 9/88

Gestern abend haben die Goldenen Zitronen in Leipzig gespielt. Mein erstes Konzert der Zitronen war 1988 in Kassel, da bin ich noch mit dem Regionalbus von meinem Dorf hingefahren. Ich hatte die erste Platte der Goldenen Zitronen auf Kassette (Porsche, Genscher, Hallo HSV von 1987) und ein paar Maxisingles mit den frühen Hits… Kurz darauf wurde dann die „Kampfstern Mallorca dockt an“ veröffentlicht auf dem Weserlabel, dem Label für ironische Punkhaltungen, Rockabilly usw. mit gewisser Punk-Credibility (garantiert durch ZK-Schlagzeuger Fabsi von den Mimmis). Zu dieser Zeit standen die Zitronen zwischen teilweise ambivalent wahrgenommener Popularität in der deutschen Provinz und ironisch gebrochenen politischeren Haltungen, die sich z.B. auf der „Porsche“-Platte in Form von Songs wie „Punklektion“ finden, aber schon auf der „Das ist Rock“-Mini-Lp finden sich bisschen ernstere Stücke wie „Angelogen“ oder „Nuestro Mexico“.

In der Spex von September 1988, der von mir bevorzugten Musikbeschreibungszeitschrift war dann eine ausführliche dreiseitige Würdigung der Goldenen Zitronen von Clara Drechsler, die aber überraschend karge Interview-Schnipsel enthielt…ziemlich lustige bis obskure Beschreibung der verschiedenen Zitronen-Verortungen. Auf dem Konzert in Kassel wurde dann übrigens meine Brille zerstampft, einfach im Pogo unter die Springerstiefel geraten. Ich tapste glücklich, aber betrunken die 12 Kilometer nach Hause… den Weg konnte ich noch erkennen, obwohl es durch den Wald ging.

Die neue Platte von Februar 2019 „It’s more than a feeling“ ist eine diskursive Abrechnung mit den gewohnt vielen Erzählstimmen , die sich mit den irrationalen Ängsten der Populisten beschäftigen, aber eben auch mit den eigenen Widersprüchen. Auffällig häufig treten zu errichtende Mauern, Fake News und Richtigstellungszwänge, das imaginäre „Volk“ und die Wiederholungszwänge von kritischen Haltungen auf. Ich hab mich mit Schorsch Kamerun von den Zitronen über die neuen Lieder unterhalten… hier in drei Interviewabschnitte aufgeteilt…

Das gestrige Konzert war ein echt flattriges Erlebnis. Die Goldenen Zitronen begannen mit einer kurzen Erinnerung an das Jahr 1994, wo sie schon mal im Eiskeller gespielt haben und dem Lied „Das bisschen Totschlag“ von der dann 1994 erschienenen gleichnamigen Platte. Eine Veröffentlichung, die mit dem seit 1989 nochmal zunehmenden Rechtsruck, den Brandanschlägen und den zahlreichen Opfern rechter Gewalt und dem gleichzeitig salonfähig werdenden Populismus aus der Mitte der Gesellschaft und dem faulen „Asylkompromiss“ viel Material für die Goldenen Zitronen lieferte. Nicht ganz abwegig ist das Aufspüren ähnlicher Tendenzen in der Zeit von 2013 bis 2019, in denen jeweils neue Platten der Zitronen erschienen sind.

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Foto: Frank Egel

Ein grosser Spass waren beim Konzert die Hühnerartigen, aber auch ein bisschen schamanistischen Kostümierungen der Zitronen. Während der Sound und die Harmonie der einzelnen Klangbestandteile zu Anfang noch ein wenig holperte, erfreute man sich dann doch spätestens mit den Lied „Wiedersprüche“ am wie immer experimentellem Setting des Konzerts mit ständigen Instrumentenwechseln und improvisierten Variationen der Lieder. Die Zitrone kam ins Rollen. Diese experimentellen Haltungen spiegeln sich auch in den Videos zu Liedern der neuen Platte. Besonders gefällt mir „Nützliche Katastrophen„, wo Jens Rachut und Gloria Brillowska einige der führendsten Persönlichkeiten unseres Planeten zu verkörpern scheinen.

Überhaupt ist es ein grosser Spass, die Verarbeitung jeweilig geschichtlich-gesellschaftlicher Situationen auf den einzelnen Zitronenplatten nochmal zurückzuverfolgen, was auch bei dem Konzert ganz gut gelang. Bei all dem geraten oft die Texte und der Gesang in den Vordergrund und verstellen den Blick auf die Musik der Zitronen. Die schmuggelte sich auf einzelnen Werken immer auch wieder mehr in den Vordergrund, für mich besonders auf der „Entstehung der Nacht“ aus dem Jahr 2009 und auch auf der „Flogging a dead frog“, die Lieder nochmal mit anderem Fokus oder in englischer Sprache neu einspielte. Schon in dem Gespräch mit den Zitronen, das Clara Drechsler 1988 führte, bemerkte Ale Sexfeind, das die Musik der Zitronen oft keine besondere Aufmerksamkeit erlangt und erwähnte ein Review im Maximum Rocknroll, wo die Texte ignoriert wurden und eher die musikalische Gewandung bemerkt wurde. Aber die Konzentration auf musikalische Parts der Stücke, z.B. bei dem sehr schönen „Der Flötist an den Toren der Dämmerung“ oder „Wir verlassen die Erde“ trug zu den schönsten Momenten des Konzerts bei. Im letzten Abschnitt des Gesprächs gehts nochmal um die kooperativen Aspekte in ihrem Wirken, um das Übers Stöckchenspringen, also die Erfüllung von Erwartungen oder die Existenz auf diesem Spielplatz der Verweigerung, auf dem es sich die Zitronen auf der Schaukel eingerichtet haben.

So fanden sich im Konzert auch Lieder aus beinah allen Phasen der Zitronen… Für mich selbst wurde die „Kampfstern Mallorca dockt an“ im Jahr 1988 dann schnell in meiner persönlichen Wahrnehmung von ernsteren Platten des Jahres 1989 verdrängt, mein Interesse verlagerte sich auf abgelegenere Punkvarianten…ich hörte Nomeansno und den „State of the Union“-Sampler aus Washington DC…für die deutschsprachige Musik kamen Bands aus den Löchern, die näher an meinen Idolen Buzzcocks und Hüsker Dü dran waren. Gruppen wie Boxhamsters, Dackelblut und But Alive hatten einen anders klingenden Zugang zum Punk geöffnet. Die Platte „Fuck you“ aus dem Jahr 1990 ging ein bisschen unter bei mir, obwohl ich „Alles was ich will (Regierung stürzen)“ in Erinnerung habe. Mehr von mir wahrgenommen wurde dann die Platte „Punkrock“ 1991, die von Produzent Billy Childish in ein kraftvolles Lo-Fi-Punkgewand gekleidet wurde. Darauf wurden in Songs wie „80 Millionen Hooligans“, die ich nun nicht mehr ausschliesslich durch die Zeitschrift Spex, sondern auch durchs Zap vermittelt bekam, kritisch bis satirisch die rassistischen Zeitumstände verhackstückt. Hamburg als Hauptstadt des Punk wurde dann durch Dackelblut um Sänger Jens Rachut, durch But Alive, aber auch durch die neue Zitronenplatte des Jahres 1994 wieder verstärkt in mein Bewusstsein gerufen, die mit „Das bisschen Totschlag“ ganz gut zu den katastrophalen Auswirkungen eines faschistoiden Extremismus der Mitte passte. Nebenbei brachten Bands wie Kolossale Jugend, die Braut haut ins Auge und Blumfeld ein etwas komplexeres Postpunk-Verständnis zurück in die sogenannte Popkultur. Als favorisierter Konzertort wurde das Spot in Kassel für mich durch die etwas anarchistischere Bazille abgelöst. Nach der „Economy Class“ von 1996 war ich dann in Leipzig und nahm die Zitronen etwas weniger wahr, da sonst so viel los war… Echt fein fand ich die aktivistischere Präsenz von Nebenprojekten wie „Les Robespierres“, die 1998 auf dem Grenzcamp in Forst, oder war das in Frankfurt? spielten…Komplett in mein Bewusstsein rückten sie erst wieder mit der „Lenin“ von 2006, absoluter Höhepunkt mal wieder. Auch die „Entstehung der Nacht“ hat mich ziemlich umgeworfen, wie schon oben angedeutet auch mit wieder interessanter gewordenen musikalischen Ausflügen. Punk war insgesamt wieder langweiliger und vorhersehbarer geworden, aber die Zitronen mit ihren Verrenkungen waren für mich plötzlich wieder aufregender geworden. und auch Seitenprojekte wie das Schwabinggrad Ballett sind eine echt gute Ergänzung zum normalen Zitronendasein. Mit der „Who’s Bad“ schien dann 2013 der Gesamtklang wieder elektronischer zu werden und die Texte sich mehr an Räumen, eroberten Plätzen und der Verwertung von Orten abzuarbeiten. Damit auch gewiss die inzwischen performativeren Haupt- und Nebenaktivitäten von Schorsch Kamerun und Ted Gaier wiederspiegelnd.

Und so weiter…

Überbringerin der schlechten Nachricht von der Ungerechtigkeit – Gespräch mit Anke Stelling

…Gespräch mit Anke Stelling zu ihrem Roman „Schäfchen im Trockenen“, der im August 2018 im Verbrecher-Verlag erschienen ist. Darin macht sich die Schriftstellerin Resi unbeliebt, indem sie zu wirklich von der Wirklichkeit berichtet und dabei eine mit ihr seit ihrer Kindheit befreundete Hausgemeinschaft erzürnt. Die kündigen ihr die Freundschaft auf. Was weitreichende Konsequenzen für Resi hat. Adressiert ist das Geschriebene an ihre eigene Tochter Bea und erörtert zugleich verschiedene Mutterrollen und die zerbrechlichen Hoffnungen unser Generation auf mehr soziale Gerechtigkeit…Resi kann nicht streiken, oder? Fragen wir uns nach dem Frauen*Streik vom 8.März und zugleich ist der Roman natürlich schon Teil des Streiks, denn er beschreibt die Hoffnung auf eine solidarischere Gesellschaft als recht finsteres Lehrstück

Gedenkort Riebeckstr.63: Die ehemalige Arbeitsanstalt in Leipzig-Thonberg


Ich habe mich mit Anna Friebel von der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig über die Geschichte der ehemaligen Arbeitsanstalt in Leipzig unterhalten. Weitere Gespräche habe ich mit Petra Čagalj Sejdi vom Leipziger Verein Romano Sumnal zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma und mit Rosi Haase über den Charakter der Gebäude als Teil des psychiatrischen Bezirkskrankenhauses in der DDR und die Geschichte einer versuchten Öffnung nach 1989 geführt. Die Ausstellung in der Riebeckstr.63 ist vom 13.3. bis 17.3. von 13-18 Uhr zu besichtigen. Das Symposium in der benachbarten Riebeckstr.53 (Ex-Feierabendheim) findet ab Freitag, 15.3. 14.30 statt.

Gespräch mit Anna Friebel, Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig

Gespräch mit Petra Čagalj Sejdi (Romano Sumnal e.V.)

Gespräch mit Rosi Haase (Künstlerin)

Hier das Programm des Symposiums…

Schrank, Parallelni Polis, Hradiště

Mich haben nicht nur die neuesten literarischen Hervorbringungen aus Prag, Brno und den ganzen anderen literarisch beschreibbaren Handlungsorten von Büchern interessiert…ich habe auch nochmal in den Schrank geguckt und zusammen mit dem literarischen Kollektiv Literami in andere Parallelwelten.

Am Montag (11.3., 20 Uhr) haben wir das Sperrgebiet Hradiště besucht, in einem Hörfeature von Jane Wegewitz.

Auch die politische Situation in Tschechien hat uns interessiert und wir haben mit der Autorin Tereza Semotamová gesprochen, deren sehr empfehlenswerter Roman „Im Schrank“ ab kommendem Freitag auch in deutscher Übersetzung vorliegen wird.
veskrini
„Im Schrank“…befindet sich eine soeben nach Prag zurückgekehrte junge Frau plötzlich wieder…zumindest in dem Roman von Tereza Semotamová, das hat mich doch auch neugierig gemacht darauf, wie sich das Leben eigentlich so anfühlt dort vom Schrank aus gesehen… wie ist es so mit Lesungen in kleineren tschechischen Städten (mit der Bezeichnung „Provinz“ bin ich leider aufgelaufen), wie schätzt sie die politische Situation in Tschechien ein und ist es wirklich als Fluchtversuch zu bewerten, wenn Frau in einen Kleiderschrank zieht…? Hört selbst…

Ein weiterer kleiner Höhepunkt der Erforschung abseitiger Orte erwartet euch am kommenden Mittwoch, dem 13.3….dann spreche ich noch mal mit dem Kollektiv beton-logo Literami, die sich in der Literaturzeitung „Beton“ der Erforschung abgründiger Orte der tschechischen Subkulturgeschichte widmen, nämlich dem Begriff der parallelen Polis, dann ab 19 Uhr ein Gespräch mit Anna Förster von literami……hier schon mal eine Annäherung mit anderen Kollektivisten, nämlich Martina Lisa und Lena Dorn…

und nun hier nochmal das Gespräch mit Anna Förster, das sich nochmal tiefer in den Begriff hineinversenkt…

Und das ist auch der Beginn einer wundervollen Reihe, die sich in der Sendung Aktuell wiederfinden wird, jeweils um etwa 19.40 Uhr…Die Reihe wurde gemeinsam mit dem Literaturkollektiv Literami aufgenommen und spiegelt Texte aus der Literaturzeitung Beton wieder, die am Mittwoch, dem 20. März ab 20 Uhr im Pöge-Haus in Leipzig feierlich das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. In Anwesenheit zahlreicher der Autoren und Autorinnen und mit Debbi Love und Beton-Mischgetränken (Becherovka/Tonic)..

donnerstag 14.3. interview mit Alida Bremer und text von alida bremer zum thema parallelni polis
freitag 15.3. um 20 uhr interview mit Evelyn Schalk und text von evelyn schalk zum thema parallelni polis
montag 18.3. interview mit Bettina Wilpert und text von bettina wilpert zum selbigen thema
dienstag 19.3. interview mit Tereza Semotamová und text von selbiger…

Hier noch ein kleiner, rein subjektiver Überlick über ein bisschen literarisch-tschechisches:

Mittwoch, 20. März 2019
Bier, Brot und Beton
Die Belgrader Zeitschrift Beton widmet ihre deutsch-tschechische Ausgabe dem Thema
„Parallele Polis“. Mit Alida Bremer, Lena Dorn, Saša Ili, Katrin Janka, Martina Lisa, Standa Novak,
Evelyn Schalk, Tereza Semotamová, Roman Sikora, Bettina Wilpert. Moderiert von Matteo Colombi und Anna Förster. Und mit der Band Debbi Love aus Prag.
Ort: Pöge-Haus e.V. Hedwigstraße 20, 04315, Leipzig (Ost) um 20 Uhr

Donnerstag, 21. März 2019
Die Weltuhr klemmt. Abend der tschechischen Poesie
Aktuelle Literatur aus Tschechien, frisch erschienen in der Zeitschrift OSTRAGEHEGE Nr. 91. Mit Sylva Fischerová, Radek Fridrich, Daniela Pusch, Lubomir Typlt
Ort: Leipziger Literaturverlag Brockhausstr. 56, 04229, Leipzig (West) um 20.15 Uhr

In Trinksaifen waren wir zu Hause – V Trinksaifen jsme byly doma. Ein Hörstück (Eva Blechová)
Eine akustische Erzählung eines Ortes und dreier Frauen aus Trinksaifen. in der Hörspielreihe Geräuschkulisse
Ort: Hostel und Garten Eden Demmeringstraße 57, 04177, Leipzig (West) um 20.30 Uhr

Freitag, 22. März 2019
Bohemska. Lange Nacht der tschechischen Literatur – mit Büchern, Film und Musik
Mit Martin Becker, Jaroslav Rudiš, Tereza Semotamová, Zuzana Lazarová, K. H. Krchovský, Ondřej Cikán und Martina Lisa.
Ort: Schaubühne Lindenfels Karl-Heine-Str. 50, 04229, Leipzig (West) um 20 Uhr

Pavel Fajt
Der Schlagzeuger Pavel Fajt, unter anderem bekannt von seiner Zusammenarbeit mit Iva Bittova oder von den Danubians, Fajt begann Anfang der 1980er-Jahre als Komponist von Schauspiel- und Tanzmusik. 1983 gehörte er zu den Begründern der Band Dunaj, die prägend für die Entwicklung der Rockmusik in der Tschechoslowakei wurde. 1985 begann seine Zusammenarbeit mit Iva Bittová, mit der er Ende der 1980er-Jahre mehrere Alben aufnahm.
Ort: UT Connewitz Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277, Leipzig (Süd) um 22.30 Uhr (Teil von Ahoj Leipzig: Gastland Tschechien ab 19 Uhr)

Sonnabend, 23. März 2019
Tschechien to go! (Markéta Pilátová, Stanislav Struhar, Marek Toma und Martin Vopeta)
Der Wieser Verlag lädt zu einer Entdeckungsreise ein mit den Autor*innen Markéta
Pilátová, Stanislav Struhar, Marek Toma und Martin Vopeta. Musik von Philipp Rohmer.
Ort: Schaubühne Lindenfels Karl-Heine-Str. 50, 04229, Leipzig (West) um 21 Uhr.